Frauen 1: Da waren's nur noch drei - Union Lüdinghausen siegt auch bei BW Sande

Bericht aus der WN 04.02.2024

Der SC Union Lüdinghausen bleibt auf Kurs. Die Sechs von Suha Yaglioglu setzte sich am Samstag bei BW Sande trotz des Fehlens mehrerer Leistungsträgerinnen mit 3:0 durch. Nur zum Ende hin wurde es mal kurz eng.

Das große Ziel – die Rückkehr nach zwei Jahren in die Regionalliga – rückt näher. Am Wochenende gaben sich die Oberliga-Volleyballerinnen des SC Union Lüdinghausen abermals keine Blöße. In Sande, einem Stadtteil von Paderborn, setzte sich die Sechs von Suha Yaglioglu ohne Satzverlust durch (25:16, 25:22, 25:23). Damit trennen die Nullachterinnen maximal drei Siege vom Gewinn der Meisterschaft, die sie in der Vorsaison auf so dramatische Art verpasst hatten.

Stoppen konnte die Lüdinghauserinnen weder der verspätete Matchbeginn – die Unparteiischen trafen erst mit einer Stunde Verzug in Ostwestfalen ein – noch der Ausfall zweier weiterer Leistungsträgerinnen: Kapitänin Lara-Marie Grössing war privat verhindert, Daria Yehorova fehlte berufsbedingt. Wie berichtet, komplettierten drei Spielerinnen aus der Zweiten den Kader, von denen allerdings zwei, Marie Faust und Hilde Zimmer, nicht zum Einsatz kamen, da sie bereits tags zuvor beim Spiel der Reserve auf der Platte gestanden hatten und auch gestern, bei der B-Quali der U20-Mädchen zur Westdeutschen Meisterschaft, gefordert waren.

Gäste hochkonzentriert

Yaglioglu schonte die beiden Youngster – die dritte im Bunde, Lea Klempau, durfte im letzten Abschnitt für ein paar Minuten aufs Feld – auch deshalb, da der Rest hochkonzentriert begann. Die Unionistinnen schlugen stark auf, waren am Netz präsent – und Paulina Voges sowie Marleen Beuers leisteten bei der Annahme wie im Angriff ganze Arbeit. Zack, war Satz eins im Sack.

Doch die Blau-Weißen, zuvor fünf Mal am Stück siegreich, steckten nicht auf. In den Folgedurchgängen lag Union anfangs jeweils vier, fünf Punkte zurück. Der Tabellenführer kämpfte sich indes beide Male wieder ran. Besonders eng der dritte Satz, ehe Felice Lyn Lethaus ihr Team beim Stand von 22:22 mit zwei Assen endgültig auf die Siegerstraße brachte.

Es waren die Zähler zehn, elf und zwölf in diesem Jahr, mehr geht nicht. Und „mit jedem Erfolg nimmt das Selbstbewusstsein der Spielerinnen zu“, freut sich der Coach – nicht die schlechtesten Voraussetzungen, um auch im wahrscheinlich vorentscheidenden Duell um den Titel in 14 Tagen mit dem USC Münster 3 bestehen zu können.

Union: Beuers, Braun, Faust, Kaiser, Klempau, Lethaus, Nücklaus, Voges, Zimmer, Zurhove.


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