wU14 und wu12: Qualifikation zur Westdeutschen Meisterschaft

Am letzten Wochenende fanden die Qualifikationen für die Westdeutschen Meisterschaften statt der wU12 und wU14 statt.

U14 scheitert knapp


Ein langer Weg lag am Samstag vor den U14 Girls,, denn die Quali Runde für die Westdeutschen Meisterschaft fand im Rheinland in Wachtberg statt. Die Girls um die Kapitänin Jette Mertens starteten hochkonzentriert in die erste Begegnung gegen Djk Datteln und spielten wie aus einem Guss, so dass der Gegner gerade 10 Punkte holen konnte. Im zweiten Satz schlichen sich zwar einige Eigenfehler aber auch diesen Satz konnten die SCU Girls für sich entscheiden. In dem zweiten Spiel trat man gegen den Bundesliganachwuchs aus Leverkusen an und es entwickelte sich ein knappes Spiel, in dem sich kein Team absetzen konnte. Letztendlich holte Bayer Leverkusen beide Sätze und entschied die Begegnung für sich. Auf der Lüdinghausener Seite herrschte eine große Enttäuschung über das verlorene Spiel und die unnötige Niederlage. Damit war klar, dass man gegen die Mannschaft aus Wachtberg gewinnen muss, um die Chance auf die Quali zu wahren. Im letzten Spiel zeigten die Girls zwar die beste Leistung des Tages aber das reichte leider nicht um den 5. der NRW - Liga zu schlagen. Damit vertan man die Chance an der Westdeutschen Meisterschaft im März in Wachtberg teilzunehmen. Für den 2012 Jahrgang geht damit die Geschichte mit dem Kleinfeld zu Ende und sie greifen nächstes Jahr ausschließlich auf dem großen Feld an. 

Für SCU haben gespielt: Jette Mertens(K), Emma Brummel, Nala Krusa, Carlotta Rudolph, Emma Weiner, Sophia Zielonka, Constanze Lex, Mariella Koch, Mia Nippus. 



Ein Hammerauftritt der U12 bei der Bezirksmeisterschaft


7 Spiele und 7 Siege, mit dieser tadellosen Bilanz kamen die U12 Girls aus Münster von den Bezirksmeisterschaften in die Steverstadt zurück und qualifizierten sich direkt für die Westdeutschen Meisterschaften am 3. Mai in Essen. In der Vorrunde trafen die Girls von Leni Winter auf TSC Münster und Djk Datteln und konnten beide Spiele mit 2:0 für sich entscheiden und wurden damit Gruppenerste. Im Spiel über Kreuz standen die Mädchen vom BW Aasee gegenüber, aber auch diese Begegnung gewannen die SCU Girls mit 2:0 und zogen ins Halbfinale ein. Dort kam es zu einem sehr spannenden und ausgeglichenen Spiel gegen den Bundesliganachwuchs aus Borken. Die Girls um die Kapitänin Franziska Fink waren jedoch an dem Tag nicht zu bremsen und haben nach einem harten Kampf die Begegnung mit 2:1 für sich entschieden und zogen ins Finale ein. Im Finale traf man nochmal auf Djk Datteln aber auch bei dem Spiel waren die SCU Girls nicht zu bremsen und gewannen das Spiel 2:0 und qualifizierten sich direkt für die Westdeutschen Meisterschaften in Essen. „Ich bin richtig stolz, wie die Mädchen gespielt haben, wie sie sich gegenseitig angefeuert haben und bin happy die Westdeutschen Meisterschaft erreicht zu haben. Die nächste Zeit werden wir intensiv nutzen um uns auf das Jahreshighlight vorzubereiten.“ - zeigte sich Leni überglücklich nach dem anstrengenden aber schönen Tag. 


Für SCU haben gespielt: Franziska Fink(K), Antonia Lex, Klea Brummel, Klara Ettmann, Kristina Marku, Frieda Rollnik, Rieke Uellenberg, Hilla Sauer, Laura Bohle. 


von Reinhard Schulze Kökelsum 5. April 2026
„Als Schirmherr der Westdeutschen Meisterschaften U16 möchte ich etwas Besonderes machen, vielleicht die fairste Mannschaft belohnen, oder die fairste Spielerin“? Die Frage an Achim Franke kam vom Altbürgermeister Richard Borgmann. Doch wie könnte man beide Gedanken in die Tat umsetzen? Ja, wenn es Fußball, Handball oder eine andere Sportart wäre. Bei den verschiedensten Turnieren wird immer wieder die MVP (wichtigste Spielerin) mit einer Medaille geehrt. Nein, es sollte schon ein Unikat sein. So beauftragte Herr Borgmann einen örtlichen Künstler, Herrn Jürgen Polenz, einen Preis zu entwerfen. Jeder Trainer oder jede Trainerin hatte Punkte vergeben und somit diese MVP ausgewählt. Es wurde wirklich ein Unikat, das Ann Marlen Schier, Spielerin vom TSC Münster-Gievenbeck, in Empfang nehmen durfte. Große Freude und Resonanz kam aus Münster. Herzlichen Dank an den Altbürgermeister von Lüdinghausen.
von Reinhard Schulze Kökelsum 5. April 2026
Ein toller Erfolg für das Lüdinghauser Team. Aber nach dem Finale USC Münster vs. RC Borken stand überall die Frage im Raum was hätte sein können, wenn das Losglück ein wenig den Unionistinnen hold gewesen wäre. Union startete mit zwei 2:0 Siegen gegen VV Schwerte und den Stolberger TG. Das Viertelfinale gegen TV Gladbeck wurde mit 2:1 gewonnen. Borken, Wachtberg und Münster waren die anderen 3 Teilnehmer im Halbfinale. Das Los fiel auf Münster vs. Lüdinghausen und Borken vs. Wachtberg. Münster und Lüdinghausen, ein Favorit auf die Meisterschaft musste ausscheiden. Im 1. Satz setzte sich Münster nach einem Volleyball Krimi mit 26:24 durch. Münster war hier das glücklichere Team. Union konnte im 2. Satz nicht dagegen halten und verlor deutlich. Im anderen Halbfinale setze sich Borken durch. Im Match um den 3. Platz zwischen SV Wachtberg und Union 08 gewann Union den 1. Satz sehr knapp mit 26:24 und der 2. Satz ging klar an die Stevergirls. Ein sehr einseitiges Finale gewann der USC Münster mit 2:0 gegen RC Borken. Beiden Teams wünschen wir viel Glück und Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft. Für Union 08 ein sportlicher Erfolg und wieder einmal hat die Volleyballfamilie gezeigt, dass sie große Sportevents kann. Die hohe Anzahl von Zuschauern, teilweise war kein Stehplatz mehr zu ergattern, war voll des Lobes für die gelungene Organisation. Ganz herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern! Für die Sportverantwortlichen in der Volleyball Abteilung geht es jetzt darum die Trainer/innen Crew neu zu besetzen. „Wir brauchen mindestens noch zwei Coaches, wenn wir die Anzahl der Mannschaften erhalten wollen. Da gilt es natürlich die Person für die Nachfolge von Süha zu finden, aber auch im mittleren Bereich brauchen wir noch eine Trainerin oder Trainer“, so der Vorsitzende Philipp Heitmann .
von Reinhard Schulze Kökelsum 3. April 2026
Eigentlich auf den ersten Blick unverständlich, doch nach dem Erreichen des Saisonziels ist jetzt der ideale Zeitpunkt gekommen mitzuteilen, dass Süha Yaglioglu in der kommenden Saison nicht mehr Trainer beim SCU-Lüdinghausen sein wird. Die Entscheidung ist in beiderseitigem Einvernehmen getroffen worden. Nun heißt es zunächst dem Trainer ein großes Dankeschön für seine Arbeit auszusprechen, kurz seine 6 jährige Arbeit zu würdigen und den Blick nach vorne zu richten. Vor gut zwei Jahrzehnten, als Union sich anschickte auf die Volleyballkarte in NRW, ja sogar auf die Karte der BRD zu treten, war Süha für eine Saison in Lüdinghausen. Danach wechselte er zum Nachbarverein ASV Senden. Mit dem ASV und seiner Erfahrung stieg er bis in die 2. Liga auf. Vor allem hatte er sich den Ruf erarbeitet junge Spielerinnen nach vorne zu bringen und sie für die Spitzenmannschaft des ASV zu formen. Als er dann beim ASV aufhörte und Union einen Trainer für seine 1. Mannschaft brauchte, begann die Arbeit für ihn erneut in Lüdinghausen. Die Frauen 1 stieg in die Oberliga ab und Union musste 3 Jahre warten, bis das Team wieder in die Regionalliga aufstieg. Alle handelnden Personen bei Union wussten, dass es keine leichte Aufgabe werden würde den Klassenerhalt zu schaffen. Umso schöner, dass es das Team mit ihrem Trainer jetzt wieder geschafft hat und auch in der nächsten Saison in der Regionalliga spielt. Großen Dank an alle Spielerinnen und auch großen Dank an Süha. Was bedeutet es jetzt den Blick nach vorne zu richten? Zunächst gilt es für die verantwortlichen Personen einen neuen Trainer zu finden. Gespräche in diese Richtung werden geführt und Wasserstandsmeldungen werden nach der Westdeutschen Meisterschaft veröffentlicht. Wie man hört wollen einige Spielerinnen ihre Karriere beenden bzw. den Verein in Richtung 2. Bundesliga verlassen. Ja, das ist der Alltag nach der Saison bei Union 08. Wir haben zwar eine sehr gute Jugendarbeit, immer wieder kommen Talente nach oben. Doch mit so jungen Spielerinnen alleine lässt sich die Regionalliga nur schwer erhalten. Darum ist es jetzt wichtig das Team mit jungen Spielerinnen aufzufüllen, aber auch zu versuchen erfahrene Spielerinnen für das Union Team zu gewinnen.