Frauen 1 und 2: Bericht aus der WN vom 17.11.2024

Union Lüdinghausen wie im Training

Union Lüdinghausen hat den Vorletzten TV Hörde 2 locker mit 3:0 bezwungen und in der Tabelle weiter Boden gutgemacht. Eine Nullachterin kam auf starke 24 Punkte.

Die Oberliga-Volleyballerinnen des SC Union Lüdinghausen haben den TV Hörde 2 am frühen Sonntagabend ziemlich souverän mit 3:0 (25:11, 25:15, 25:14) bezwungen. Nach einer Nettospielzeit von nur 59 Minuten war der Spuk vorbei. Dank der dritten Drei-Punkte-Vorstellung am Stück kletterte die Sechs von Suha Yaglioglu auf Platz vier. Überdies verkürzte sie den Abstand auf Spitzenreiter VV Schwerte (mühte sich zu einem 3:2 über Hennen) auf sechs Zähler.

Entsprechend zufrieden war der Coach hinterher. Ob es überhaupt etwas zu beanstanden gab? „Eigentlich nicht. Die Mädels waren von Beginn an konzentriert, haben gut serviert und angegriffen. Auch die Annahme, der Block und die Feldabwehr haben prima funktioniert. Im Grunde haben wir alles das umgesetzt, was wir in der Woche einstudiert hatten.“

Satz eins wie aus einem Guss

Schon der erste Satz war wie aus einem Guss. Anfang des zweiten Durchgangs lag Lüdinghausen tatsächlich mal kurz zurück (3:6). Doch allzu lange sollte es nicht dauern, dann war der Favorit wieder in der Spur. Und auch im dritten Abschnitt gab sich der Vizemeister keine Blöße. Der Vorletzte aus Dortmund: viel zu unterlegen, um die Nullachterinnen ernsthaft in Bedrängnis zu bringen.

Emsigste Punktesammlerin für Union war Neuzugang Marla Bergmann (24), die anschließend zur wertvollsten Spielerin der Begegnung gekürt wurde. Auch Paulina Voges (13) und, trotz ihres, Trainingsrückstands, Kapitänin Lara-Marie Grössing (11) scorten zweistellig.

Nicht ganz so erfolgreich war der Sonntag für die 08-Zweitvertretung verlaufen, der Neuling musste sich dem Tabellenzweiten BW Aasee 2 mit 0:3 (21:25, 20:25, 15:25) geschlagen geben. Vor allem im Schlussabschnitt sei „ein Klassenunterschied“ erkennbar gewesen, so Union2-Coach Oliver Freitag.

Union: Bergmann, Nücklaus, Grössing, Kaiser, Voges, Schröder, Neve, Braun, Schulze Kökelsum, Yehorova.



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„Als Schirmherr der Westdeutschen Meisterschaften U16 möchte ich etwas Besonderes machen, vielleicht die fairste Mannschaft belohnen, oder die fairste Spielerin“? Die Frage an Achim Franke kam vom Altbürgermeister Richard Borgmann. Doch wie könnte man beide Gedanken in die Tat umsetzen? Ja, wenn es Fußball, Handball oder eine andere Sportart wäre. Bei den verschiedensten Turnieren wird immer wieder die MVP (wichtigste Spielerin) mit einer Medaille geehrt. Nein, es sollte schon ein Unikat sein. So beauftragte Herr Borgmann einen örtlichen Künstler, Herrn Jürgen Polenz, einen Preis zu entwerfen. Jeder Trainer oder jede Trainerin hatte Punkte vergeben und somit diese MVP ausgewählt. Es wurde wirklich ein Unikat, das Ann Marlen Schier, Spielerin vom TSC Münster-Gievenbeck, in Empfang nehmen durfte. Große Freude und Resonanz kam aus Münster. Herzlichen Dank an den Altbürgermeister von Lüdinghausen.
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Ein toller Erfolg für das Lüdinghauser Team. Aber nach dem Finale USC Münster vs. RC Borken stand überall die Frage im Raum was hätte sein können, wenn das Losglück ein wenig den Unionistinnen hold gewesen wäre. Union startete mit zwei 2:0 Siegen gegen VV Schwerte und den Stolberger TG. Das Viertelfinale gegen TV Gladbeck wurde mit 2:1 gewonnen. Borken, Wachtberg und Münster waren die anderen 3 Teilnehmer im Halbfinale. Das Los fiel auf Münster vs. Lüdinghausen und Borken vs. Wachtberg. Münster und Lüdinghausen, ein Favorit auf die Meisterschaft musste ausscheiden. Im 1. Satz setzte sich Münster nach einem Volleyball Krimi mit 26:24 durch. Münster war hier das glücklichere Team. Union konnte im 2. Satz nicht dagegen halten und verlor deutlich. Im anderen Halbfinale setze sich Borken durch. Im Match um den 3. Platz zwischen SV Wachtberg und Union 08 gewann Union den 1. Satz sehr knapp mit 26:24 und der 2. Satz ging klar an die Stevergirls. Ein sehr einseitiges Finale gewann der USC Münster mit 2:0 gegen RC Borken. Beiden Teams wünschen wir viel Glück und Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft. Für Union 08 ein sportlicher Erfolg und wieder einmal hat die Volleyballfamilie gezeigt, dass sie große Sportevents kann. Die hohe Anzahl von Zuschauern, teilweise war kein Stehplatz mehr zu ergattern, war voll des Lobes für die gelungene Organisation. Ganz herzlichen Dank allen Helferinnen und Helfern! Für die Sportverantwortlichen in der Volleyball Abteilung geht es jetzt darum die Trainer/innen Crew neu zu besetzen. „Wir brauchen mindestens noch zwei Coaches, wenn wir die Anzahl der Mannschaften erhalten wollen. Da gilt es natürlich die Person für die Nachfolge von Süha zu finden, aber auch im mittleren Bereich brauchen wir noch eine Trainerin oder Trainer“, so der Vorsitzende Philipp Heitmann .